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Bericht von Sabine HUBRIG-SCHAUMBURG |
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Trainingsbericht |
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DatRennsemmelchen, der Legendärbär und die Ratze sind am ersten Septemberwochenende beim MedocMarathon mit von der (Land)Partie.
Da dieser M sich so ganz anders als die anderen weniger durch Bestzeiten und Platzgewinne als eher umgekehrt durch schlechtestmögliche Zeit und aber bestmöglichen Lustgewinn auszeichnet, sofern man Lust hat am Genießen in Form von Wein und Leckereien, sieht auch die Vorbereitung ein ganz klein wenig anders aus als gewohnt.
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Sabine HUBRIG-SCHAUMBURG
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Ich hatte mir daher überlegt, dass wir zur Vorsicht zwecks passender Dosierung im „Ernstfall“ doch vorher schon mal das „Saufen beim Laufen“ nebst Schlemmen in den Pausen üben sollten . Mein persönlicher Plan sieht ja so etwa einen lockeren HM zum warmlaufen in knapp 2:30 und danach 3-4:00 Stunden des Genusses vor!
Gedacht – getan, eine mail an die beiden Jungs formuliert, die schnellste jemals vom Göttergatten erhaltene Antwort beschränkte sich auf die klare Aussage „das ist ja internationales Extremtraining vom feinsten. Find ich gut.“, auch Frank fand die Geschichte sinnvoll und selbst Reinhold, der gar nicht mit kommt wollte uns doch zumindest mental beim Üben unterstützen. Er wohnt im Nachbardorf, hatte also nicht so einen langen Weg und da er morgens mit Anja schon 20+5km absolviert hatte wollte er auch nicht zwingend bis zum Ende bleiben, was den Alkoholspiegel noch in Grenzen halten würde. Frank wurde gebracht und gegen Mitte kam Doro dann erneut um uns zu begleiten und hinterher „die Reste einzusammeln“. Naja, soooo schlimm wurde es gar nicht
Ich hatte mir 2 jeweils gut 4km lange Runden ausgesucht, die zwar nicht sooo abwechslungsreich waren aber durch Wechsel der Laufrichtung schon mal unterschiedliche Sichten boten, zudem einmal auf Wirtschaftswegen durch’s Feld und zum anderen mehr durch den Wald führend auch nicht zu langweilig. Es sollten so 6-7 werden, die sechste und letzte haben wir dann flexibel auf eine kürzere Variante reduziert, um Doro, die ab Runde 4 statt Reinhold dabei war (dem seit Wochen die rechte Seite ischiastechnisch keine Spaß macht, Köln 3:30 adé ) zum Mitkommen zu überreden. Frank war morgens schon mit einen neuen Lauftreff in Happerschoß anführend rund 10km getrottet, so dass er auch zunehmend das Ende herbeisehnte, und letztlich hatten wir den optimalen Zeitpunkt gewählt, denn kaum waren wir endgültig drin, goß es aus Kübeln.
Soweit der grobe Überblick, nun zu den Feinheiten, dem
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Menue avant le Medoc |
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Start ca.16:20 Uhr 1. Runde Asphalt Wirtschaftswege nördlich von Süchterscheid, gegen den Uhrzeigersinn, 4,4km / rund 100Hm, 30:07min, HF-Schnitt 123, Strecke grob 1. Pause 8:11min, HFdanach 88: Melon de miel aux jambon (Honigmelone mit Serrano [sorry, mag ich so gerne, wenn auch zugegebenermaßen leicht „unfranzösisch“]) Bordeaux Rouge Degaves 2005
2. Runde Dorf+Wald südlich von Süchterscheid, normalerweise eine 4,25er, spontan leicht verschönert durch Zusatzwaldweg vorbei an der Biogärtnerei (mit Hofladen) Hüsgen daher rund 4,5km, etwas weniger Hm, 30:47min, HF-Schnitt 134, Strecke ohne Anbauten 2. Pause 14:05min, HFdanach 74: kaltes Zucchinisüppchen mit Parmesanraspeln (und etwas frisch geschnittenem Knofi [den wir beim Kochen nämlich vergessen hatten] in Olivenöl) Château Mautain 2006
3. Runde wie 1. aber mit dem Uhrzeigersinn, 4,4km 29:56min, HF-Schnitt 150 (nicht ernsthaft zu glauben, da desöfteren sprunghaft von 171 auf 119 u.u., aber häufiger flach so was rumd um 134 abzulesen war) 3. Pause 11:28min, HFdanach 81: Blätterteigpastetchen, Spinat+Lachs sowie (dito) Garneelen Château Londre 2005
4. Runde wie 2. aber noch ein mini-Anbau in der unteren Waldkurve, rund 4,7km 32:16min, HF-Schnitt – (157 / wieder sehr gestört) 4. Pause 12:21min, HFdanach 103 (?): Sommernudelsalat: Farfalle mit miniRomascheiben, Mozzarella, Basikilum und Olivenöl Bordeaux Reserve 2005
5. Runde wie 3., 4,4km 31:11min, HF-Schnitt 141 (? ich geb’s auf darauf zu achten) 5. Pause 11:47min, HFdanach 90: Quiches petites diverses (3 Sorten: Diavolo, Schinken und Käse [von Wagner, naja, kann man essen, aber schon der Name: Picconlinis ) Médoc Degaves 2004
6. und letzte Runde die kleine Süchterscheider, 3,25km radvermessen und 3% abgerundet (jogmap meint 3075.55, weshalb ich da immer etwas draufschlage) Trainingsende ca. 19:55 Uhr macht 25,65km in 2:57:06 netto zzgl. 57:52 für 5 Pausen
Die Weine hatte ich sortiert nach Preis, dabei war der billigste nicht mal der “schlechteste” (war keiner unangenehm), aber der letzte der beste nach einhelliger Meinung. Der passte ja nun mal auch am besten zum Thema. Wir haben die Flaschen natürlich alle nicht geleert, sondern jeweils ein halbes bis 3/4 von den kleinen einfachen runden ca. 0,1l fassenden Gläsern und dazu 1-3 Gläser Wasser je Pause getrunken.
Danach kam der große Regen, dastRennsemmelchen schmiß auf unserer Terrasse seinen mitgebrachten Gaswok an und bereitete die Vorspeise (1kg Garneelen mit Peperoni gewürzt, mit Honig und Ingwer abgeschmeckt, hmmmmmmmmmmmmmmm) zu, während ich die vorbereitete Tomatensoße in Wärme versetzte die es dann auf Linguine gab. Obwohl der legendärbär und ich sonst nie unter 300g für uns beide kochen, machte ich wunschgemäß nur 400g für uns 4, von denen dennoch was übrig blieb, irgendwie waren wir pappsatt und müde aber zufrieden.
Fazit: unterwegs hatten wir nicht das Gefühl, irgendwie alkoholisiert zu sein. Erfreulicherweise kam auch kein Magen zu Schaden oder überhaupt in Wallung ob der Leckereien unterschiedlichster Art (wer weiß was uns dort erwartet, zugegeben hatte ich aus logistischen Gründen diesmal kein Fleisch dabei). Einzig das Wiederanlaufen nach längerer Stehpause war zunehmend ein Überwindungsakt, aber abgesehen von Reinhold der vernünftigerweise seinen Ischias nach 3 Runden lieber in die Badewanne bewegte, verzeichneten wir keine Ausfälle und nicht mal einen Anflug von Schwäche.Die letzte Runde hatten wir vor der vorletzten zwar noch als 6,25er geplant, aber das hätte Doro nicht mitgemacht, und ihr zuliebe haben wir ganz flexibel 3km Abstriche „schweren Herzens“ in Kauf genommen *ggg*.
"S"aufen beim Laufen: nicht für jeden Tag empfehlenswert, aber auch nicht wirklich schlecht.
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Erlebnisbericht |
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Ich weiß nicht wie ich es schaffen soll, einen Bericht über 3,5 Tage zu verfassen, den noch irgendwer lesen kann, wo Ihr über meine Trainings-/Zehner-/HM- oder sonstigen mehrkilometrigen Ergüsse schon immer flucht und Urlaub nehmen müsst. Vermutlich am besten, indem ich mich auf die Fakten beschränke und jegliche Kommentare und Ausschweif-/-mückungen unterlasse, aber macht das Spaß? Mir nicht. Le 23eme Marathon du Médoc hat’s aber getan. Da müssen wir wohl jetzt gemeinsam durch, und damit basta!
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1. Akt 15 Stunden Busanreise... |
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...und ein Lockerungsläufchen:
Am Donnerstag Abend um 22 Uhr war pünktliche Abfahrt bei Meddy’s angesagt. Um Sieben holten wir daher Frank datRennsemmelchen aus seiner Firma und düsten gen Koblenz. Meddys war kurz nach acht zu (klar) aber sie hatte uns ja ihre Handynummer in die Unterlagen geschrieben, also flugs angerufen und sie war so lieb (wie den ganzen Rest der Reise) und kam um uns die Türe aufzumachen für’s Gepäck. Gegenüber war ein Grieche, den wollten wir heimsuchen zwecks letzter guter Verpflegung, der Plan das Auto zu einem Bekannten von Frank zu bringen wurde zugunsten eines näheren Wohngebietes verworfen, wohin+zurück Meddy den Transfer(Guide) machte für alle (inzwischen oh Wunder noch aus allen Ecken eintrudelnden anderen) Fahrer.
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Daß sie dafür ihr eigenes Vorabendprogramm in ihrem etwas weiter entfernten Lieblingslokal um mindestens eine halbe Stunde unterbrechen musste nahm sie in Kauf, der Service ist schon mal vorbildlich! Wir jedenfalls konnten uns so anschließend noch in Ruhe dem reichhaltigen Mahl widmen, Ouzo und Rotwein inklusive (wie man[n] in der Situation Hefeweizen trinken kann muß ich nicht verstehen) und vermutlich hat danach der ganze Bus außer uns gelitten ( Tzatziki ). Rechtzeitig viertel vor Zehn waren wir wieder über die Straße und los ging die nichtwilde Fahrt mit Thomas & Klaus (den Fahrern) und insgesamt 42 Abenteuerlustigen. Und lustig war’s !
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In Wittlich sowie Luxembourg wurden noch Zuzügler eingepackt, letzteres mitten oben auf der Sauertalbrücke in Sichtweite meines Patenkindes, mir dabei noch unbewußt und unbekannt auch Jean-Marie von der dortigen LG Langsur, dem Verein unserer Freunde und Ausrichter des DeuLux Laufs am 2. Novembersamstag, dem stärkstbesetzten 10er in RP. Die Gelegenheit zum Einkauf in Lux brachte uns noch einen Schlummertrunk (Merlot) nachdem uns die Mainzer Isolde-Truppe schon mit mindestens 6 Flaschen Sekt die Nase lang gezogen hatte konnten wir einfach nicht mehr widerstehen. Der Rest war dann Schweigen, der Versuch die armen Gräten irgendwie zu verstauen und dabei eine Mütze voll Schlaf zu erwischen, in ziemlich warmem Muff, aber letztlich hätte es schlimmer kommen können, wir dagegen kamen heil gegen 13:00 in Bordeaux an. Meddy, unterstützt von ihrer Freundin Martina, verteilte die schon vorab eingetroffenen Startnummerntüten, das Motto war diesmal wohl der wilde Westen, daher ein zickzacklaufender Cowboy mit deutlich geröteter Nase auf der Nummer, es gab ein Infoheft mit den ganzen Châteaus (und den Vormeldern die namentlich erfasst waren, was für unsere Sammelkontingentnummern nicht galt, aber nicht schlimm) und Weinsorten und Streckenplan mit VP usw. sowie einer kleinen Flasche Wasser und einem Tütchen Pflaumen. Das (Obst in verschiedenen Varianten und Wasser) war neben dem Wein ja die Hauptversorgung.
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Angesagt waren dann nach dem Zimmerbeziehen um 14:00 „natürlich nur für die, die wollen“ 30 Minuten Lockern der Beine, unterwegs war nach 20 schon mal von 40 die Rede, letztlich trabten wir fröhlich incl. Wartepausen 1:07 durch den Vorort von Bordeaux. Nach 15 Stunden im Bus war das aber weniger schlimm als eher angebracht und insgesamt der Stimmung meinerseits eher förderlich. Mit dabei einer in Polohemd und Sweatshirt (28° im Schatten?), die Debütanten ließen grüßen, das letzte Härtetraining Danach gab’s die wohlverdiente Dusche und vor allem das ersehnte waagerechte Mittagsschläfchen, der Luxuskörper sollte ja ausgeruht zur nächsten Herausforderung schreiten! Die Finisher-T-Shirts waren auch schon vorab zugeteilt worden, es gab Ladies (schmal geschnitten etwas mehr lila mit etwas grellerer Schrift und vollbusigem Cowgirl) und Männershirts (fast nur in XL, muß noch mal nachsehen ob da der „normale“ SuffiCowBoy von der Startnummer drauf ist) etwas dezenter in der Farbe, so was unterschiedliches hatten wir auch noch nie. Anschließend um 17:00 Abfahrt zur ...
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"Soirée Mille-Pâtes" am Marathonvorabend: |
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Im Château Fourcas-Hosten in Listrac fand die auf 1450 limitierte „Pasta-Party“ statt zu der wir das Glück hatten, im verlosten Kontingent zu sein, die anderen durften etwas einfacher (aber sicher ebenso fröhlich) in der Zeltstadt an den Quais in Pauillac futtern. Was gab’s? Zunächst mal Aperitifs (Kir oder Weißwein pur) auf der Wiese hinter dem Château, ein toller Anblick, dort fiel natürlich allen sofort die große Gruppe vom LC Solbad Ravensburg ins Auge, die waren als Hühner mit SchwarzRotGold-Tüllröckchen und Fellhuhn (mit Baumelbeinen und Kopf) auf dem Kopf gekommen, da war die Stimmung schon mal bärig! Nach einer Weile der mentalen und alkoholischen Einstimmung sammelte sich die Menge an der Absperrung zum Zelt, wir verabredeten Schnellsprint in den mittleren Eingang zwecks des Versuches wenigstens für gut die Hälfte der unsrigen an 2 benachbarten Tischen was freizubekommen, bei der Menge der Leute ein schier aussichtsloses Unterfangen, aber ich habe natürlich für Rolf+Frank (die das nicht so recht mitbekamen) 2 Plätze mit aller Macht verteidigt. Daneben saßen noch ein paar Fremde zur Stirnseite (wo die Bedienung immer ankam, strategisch gut) und zu meiner Rechten ging’s mit uns Meddys weiter, insgesamt waren wir schon gut untergekommen seitlich der Bühne auf der eine Lifeband die Stimmung anheizte.
Die Tische waren gedeckt ([das durchaus schon mal vorgekommene] Buffet wäre auch ziemlich chaotisch geworden, so hielten sich die Wartezeiten in Grenzen), und der erste Wein Cave de vinification Grand Listrac 2004 kam schon kaum dass wir saßen, klasse. Auf jedem Teller lag ein dickes quadratisches Buch anlässlich des 20.MedocM vor 3 Jahren, das war eine gute Idee die Restbestände noch weiter zu verteilen, die Beschreibungen (wenn auch natürlich französisch) und Fotos sind ja fast zeitlos und da kann man auch Freunden mal zeigen wie bekloppt die (wir ) alle sind.
1.Gang „Salade de Tortellini Régionale aux gésiers confits“ ein (sehr, aber mich nicht zu störend, dadurch auch erfrischender) kalter Nudelsalat (mit Geflügelmagen), ich hätt’s ja fusilli tricolore genannt, aber ich kann ja kein französisch und als Grundlage für die nächsten Weine allemal geeignet. Es folgten nämlich ein Château Bibian von 2003, ein Château Fourcas-Hosten 2003 vom Gastgeber, ein Château Lestage von 2002 und ein Château Saransot-Dupré von 2002, und „ein“ gibt nicht die jewelige Anzahl der Flaschen wieder . Aber weiter mit den Speisen …
2.Gang „Suprême de volaille à la crème et tagliatelles au basilic” als Hauptgang ein Geflügelragout, mit großen Stücken wunderbar zart und reichlich, den Nachschlag haben wir uns hart erkämpft und verdient genossen, Basilikum war in den penne rigate nicht so recht zu entdecken , das schadete dem Genuß aber nicht wirklich.
3.Gang „Salade de fromage de pays aux pâtes et blé noir” zur Beruhigung des schlemmenden Gewissens reichlich Eisbergsalatstreifen mit etwas (wenig) Käsewürfeln und (bis ich hier beim Schreiben die Übersetzung bemühe) mir undefinierbaren (aber nun völlig klaren) Buchweizennudelstückchen, für unseren Geschmack natürlich mit 90% zu wenig Essig angemacht, aber auch das ein passender Zwischengang vor dem letzten und als Nachtisch kommenden
4.Gang „Délice de pâtes gourmandes“ was kommt denn da mittelgroße gedrehte braune Schokonudeln, so etwa in Richtung riccioli in einer Vanillepuddingsoße mit Schokopulver drüber, auch hier wurde (meinerseits) eifrig nachgelegt, so mancher ließ die großen braunen Dinger aus der Soße auf dem Teller zurück aus Furcht was es wohl sein könnte, aber ich fand’s (im Nachhinein wohl mit der richtigen Vermutung) lecker.
Vor diesem süßen Abschluß wurde aber die feiernde und zwischendurch wie wild dem Tanz verfallene Menge freundlich nach draußen gebeten um dann eines der besten von mir je erlebten Feuerwerke zu genießen, das zu beschreiben selbst mir unmöglich ist. Ich war desöfteren versucht mich zu ducken so dicht schienen die Funkenregen über uns den Himmel in Besitz genommen zu haben und das Finale war einfach nur grandios. Danach wurde weiter gerockt, gebluest, gefeiert, wer es nicht wusste wäre niemals auf die Idee gekommen dass der überwiegende Teil der wilden Horde am nächsten Tag, eher in weniger als 12 Stunden, einen ganzen Marathon laufen sollte. Wir machten uns nach 23 Uhr gen Bordeaux vom Acker, der angekündigte 5. Gang Café fand nicht mehr zu uns (allen) aber das machte auch nicht wirklich viel, die Betten riefen.
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"Le Marathon le plus long du monde", Samstag: |
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Frühstück ab 5:30, Busabfahrt um 7:00 eine halbe Stunde vorverlegt da wir am Vorabend zum Château ziemlich im Stau gestanden hatten, bei mir hat in der Nacht mal wieder die Aufregung/Vorfreude zugeschlagen, Rolf dagegen, der sonst manchmal kein Auge zu tut, hatte den Schlaf seines Lebens. Was jedoch fehlte, naja, nicht wirklich, war der leiseste Hauch eines Katers. Vorab sei zu Protokoll gegeben, ich habe selten so ohne große Bedenken und Vorsicht genossen und absolut gar nicht dafür gebüßt oder gelitten wie an diesem Wochenende. Whow! Nach Ankunft am Busparkplatz etwa 500m vom Ende des Startfeldes machte ich den Fehler, mich in der Dixi-Schlange einzureihen, 3 Stück waren ein humorvoller Versuch, mehr nicht, leider hatte mein soziales Gewissen aufgrund des Jammerns von KlausDemBusfahrer mich davon abgehalten, dessen Klo aufzusuchen, DAS passiert mir nie wieder. Einen Großteil der Zeit vor dem Start verbrachte ich also fröstelnd im Schatten, meine Verkleidung kam mir als ich endlich dran war zugute (die [Plastik]Nase mußte ich nicht zuhalten) und wider Erwarten waren die Jungs sogar noch am Bus als ich endlich fertig war. Wir machten uns in aller Ruhe auf den Weg und dann war auch nach kurzem Anstehen der Start noch etwas verschoben statt 9:30 um 9:40 an den Quais in Pauillac. Vorher gab es ein schönes Programm mit schwebender Geigerein die wir hinten nicht sahen und schwebender Tänzerin bzw. später „Brautpaar“ an Kränen über dem vorderen Starterfeld, sie lassen sich da wirklich was einfallen. Die Läufer aber auch. Es ist einfach unbeschreiblich was sich unseren Augen bot. Und obwohl eigenttlich (sofern richtig interpretiert) explizit vélos u.a. verboten waren, gab’s auch Wagen wir im Karneval bei uns, in unmittelbarer Nähe spuckte der Drachen auf dem Bug eines Wikingerschiffs Rauchschwaden und ab+zu einen Wasserschwall, das Schiff sollte ich über sechs Stunden später vorbeiziehen lassen um mich dann im Zielkanal drumrumzuschieben : -)
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Solche Dinge machen Spaß, erst mal versperren sie natürlich aber auch den Weg, insgesamt kam es mir in der Anfangsphase mehr so wie der Chase in Frankfurt vor, ein Siebtel der Leute, dafür die siebenfache Strecke, aber kaum mehr Platz. Da die erste „Verpflegung“ inklusive Dégustation schon bei km1 zum Verweilen lud kamen wir bei km5 in 45 Minuten an, der Plan von 6-6:30 (Stunden!) schien also locker aufzugehen. Unterwegs in Ermangelung von Wald und Dixies häufig dasselbe Bild, Weinrebenreihen mit vereinzelten Läuferrücken, aber ich hab da kein Problem mit, auch im Bordeaux wird es noch mal irgendwann regnen
Ein kleiner Teil unserer Truppe bestand „nur“ aus Begleitern, ein paar andere die noch nicht M-reif waren oder schon genug davon genossen hatten machte sich mit Meddy über die Abkürzung direkt auf zu km24 um dann mit den ersten, die sie erkennen würden, den (angeblich schöneren) 2.Teil der Strecke zu genießen. Der überwiegende Rest von uns lief aber wohl doch die volle Distanz. Ich kann unmöglich jedes Château aufzählen, es waren traumhafte Ansichten, viele schöne Parks (von vielen als schönster bezeichnet: Mouton Rothschild) und tolles Publikum an der Strecke (so mancher wollte mir erklären, ich hätte da “un problème“ im Gesicht [die Hexennase ]). Es gab unzählige Kinderabklatschhände, viele freundliche Zurufe „bonne chance“, ein wirkliches Erlebnis auch über den Weingenuß hinaus. Den habe ich auf der ersten Hälfte wie geplant dosiert: bei km1, 9, 14 (Drittelmarathon in knapp 2h), 16 und 18 wurde genossen, danach hab ich nicht weiter gezählt. Dazwischen habe ich nur desöfteren eine neue Flasche 0,33l Wasser genommen (insgesamt 7 oder . Das war in jedem Fall notwendig bei der Wärme und auch um den Alk gut zu verteilen. Die Zeit für 2/3-Marathon in knapp 4h war immer noch fast zu schnell, aber schon um diese Zeit wurden dann doch die Beine ein wenig schwer in der Hitze. Ich hatte ja auch nicht wirklich eine „richtig ernstgemeinte“ M-Vorbereitung mit nur einem Dreißiger, wozu auch, also habe ich dann das „Tempo“ nicht mehr zwingend gehalten um das dritte Drittel nicht auch noch in 2h zu beenden, Zielzeit (mit garantierten Präsenten) war schließlich 6:30.
Am meisten hat mich in der Anfangsphase verblüfft, dass ich alle paar Kilometer überholt wurde von 2 fröhlichen Neanderthalern, die irgendwo unentdeckt ein Päuschen gemacht und dann wieder aufgeholt hatten, die wähnte ich zu Beginn irgendwo bei km4 schnell weg. Statt dessen überraschte ich sie zuletzt bei etwa km31 im Schatten unter einem Baum lagernd wo sie sich mehrere Gläser (oder doch nur Schlucke ) und 20 Minuten Pause gegönnt hatten. Das könnte das Château Marquis de St-Estéphe gewesen sein. Ich trabte dann schon mal weiter, hätte ich mich zu ihnen gesetzt, ich glaub ich wär’ nicht mehr aufgestanden. Aber dann drehte ich nach 200m doch wieder um, hatte doch glatt vergessen, diesen einmaligen Anblick festzuhalten, diesen Umweg war’s mir wert.
Irgendwann zwischendurch und später noch 1-2 mal traf ich auch auf Jean-Marie, einen unserer insgesamt 5 Debütanten und erfuhr, dass er zur LG Langsur gehörte. Auch Silke schlug sich wacker und fröhlich, sie hatte ihrem als „Schneewittchen (männlich) und die Zwerge“ verkleideten Freundeskreis um Isolde entsagt und machte alleine „ihr Ding“, wie auch eine nette junge Französin mit der ich mal einen Kilometer lief, also eine bunte Pillenmischung aus Verrückten, das ganze nicht ernst- aber dafür 50-100% Zeitzuschlag in Kauf nehmenden „Profis“ und mutigen „es kann nur besser werden das nächste Mal“ Ersttätern, alle A htung! Von letzteren hatten wir neben Silke und Jean-Marie noch ein 3erGrüppchen im Bus, die darüber hinaus im Extremfall (Michi) sogar nur 3 10er in 2007 aufzuweisen hatten, und damit meine ich nicht Wettkampf- sondern Trainingskilometer. Nicht nachmachen, Kinder, bitte nicht! Profis hatten wir allerdings auch, wie man mehr so nebenbei hinterher erfuhr: Frank aus Münster lief M unter 3h, zwar derzeit etwas langsamer dafür mehr im Jahr (aber „höchstens“ 9) und schöne Sachen wie Davos. Biel war auch verteten. Und als Hammer einer der drei Engländer Lance Lyndon und Larry aus Verden (mit gleichem Nachnamen, sollten das Brüder gewesen sein ), der vor 20 Jahren den M in 2:25 lief und nach dieser langen WK-Abstinenz nun mal wieder noch immer dasselbe (oder eins der unmittelbaren Nachfolge-)Paar(e) Schuhe nutzte . . .
Von Château zu Château, von Wein zu Wein, die Zeit lief fort, wir trotteten hinterher, es war egal und herrlich. Nach meinem Geschmack bzw. Vorstellung hätte es etwas mehr Leckerei zu Essen geben können, ich nahm ein paar Mal Rosinen von den Obsttischen (Banane, Apfelsine, Pflaume, …), habe aber sonst nichts gesehen (Gerüchte kolportieren auch Baguetteschnittchen mit Pastetenaufstrich usw.) bis es nach der letzten Abbiegung den „unschönsten“ Streckenabschnitt die Gironde entlang zurück nach Süden ins Ziel ging.
Da waren sie, bei km38, die ersten Austern meines Lebens. Und was soll ich schreiben? Gut waren sie, kalt, leicht salzig, sehr angenehmer Geschmack nach all dem Schwitzen beim Laufen in der Hitze. Ich traute mir erst mal nur 3 zu (das Semmelchen schwärmte von mindestens 10, der legendärbär enthielt sich) um für die letzten 4km nicht zu viel zu riskieren. Schnell dahinter gab’s bei km39 ein Zelt quer über der Straße mit „Déviation“ für größere Wagen, was die Wikinger nach kurzem Check der Höhe ihres Drachens aber nicht überzeugte so dass sie einfach ins Zelt fuhren, ihr Schiff dort parkten, das Zelt somit eroberten und sich die Reste des von mir Sekunden vorher schon genossenen Entrecote (in mundgerechten lauwarmen halbdurchgegarten Stückchen) schmecken ließen. Ich machte dass ich davon kam , letztlich aber erfolglos (s.u.). Bei km40 ein unscheinbarer kleiner Wagen etwas neben dem linken Rand an der Wiese, hätte nicht ein Italiener seiner Truppe was von „prosciutto“ zugerufen wäre mir der wunderbare Schinken entgangen, so stand ich in kleiner Doppelreihe (schon wieder unverhofft hinter dem Rennsemmelchen, logisch) und ließ mir eine Scheibe absäbeln, hmmmmmmm. Später noch ein Stand mit Käsewürfeln (die es gerüchteweise auch im Zelt auf der anderen Seite vom Entrecote gegeben hatte aber da waren ja die Wikinger vor ). Der Einladung der freundlichen Cancan-Tänzerinnen (oder eher putains ?) in ihre Cocktailbar kam ich dann doch lieber nicht nach, das Ziel lockte, ebenso sah es wohl Jean-Marie aus Luxembourg, der bei 41,5 wieder vor mir auftauchte. Da ich ihm ein bischen Spaß auf seinem ersten M gönnte (und sah dass er es verkraften konnte) feuerte ich ihn entsprechend an „Du lässt Dich doch wohl nicht von einer alten Frau abzocken?“ und „Quäl Dich Du Sau!“ und weg war er. Hinter uns die Wikinger im Rausch, an der letzten Verschwenkung vor dem roten Teppich lies ich sie lieber vorbei bevor ich überrollt wurde, der Teppich war lang aber (sicher vor allem auch für die Neulinge) ein Erlebnis, und schließlich versperrte (natürlich) mal wieder ein Schiff den Zielbogen, ich schlich mich irgendwie vorbei, in der Hoffnung dass die Elektronik den Chip (in der Startnummer) erfasste, wenn nicht auch egal.
6:25:14 wird niemand ernstlich anzweifeln wollen, und bewerben als Traninerin will ich mich damit ja auch nirgens
Hinter dem Ziel traf ich zur Medaillenverleihung wieder mal auf unsSemmelchen, es gab einen Scherriffstern, dazu eine Rucksacktasche mit zusätzlichem Gürteltaschenpack und eine Flasche Wein, wir trafen auf Rolf, schlenderten zur Verpflegung, gönnten uns da aber nur einen Joghurt, es war in dem Zelt für meinen Geschmack dann doch einfach zu voll, das Los der Spätkommer halt. Genug zu Essen und Trinken war da, aber die Duschen lockten doch zu sehr.
Unser Bus war von 13-18 Uhr für uns offen und die Duschcontainer in der Nähe waren nicht üppig viel aber auch nicht (mehr) soooo doll frequentiert, das war schon ok. Einziger Wehmutstropfen, ich hatte gelitten bei den teils sehr staubigen Strecken, hatte extrem ausgetrocknete Linsen. Hätte ich das gewusst wäre ich ohne gelaufen und hätte meinen Weg (hornhautverkrümmt rechts kurz- und links weitsichtig irgendwie gemittelt) auch so gefunden. So habe ich leider in der fast dunklen Dusche fröhlich mit zu viel Seife und Wasser geplanscht und die rechte unwiederbringlich verloren. Draußen hab ich’s natürlich sofort gemerkt weil „nix“ gesehen, wieder rein in der Hoffnung auf ein Abflußsieb, FrankDasRennsemmelchen (WER sonst) kam irgendwann aus „meiner“ Dusche, aber da war nur ein riesen Loch am Boden, da nutzte kein (auch dunkelheitsbedingtes) blindes Tasten auf dem Boden nach einem hellblauen Plastikplättchen von 1cm Durchmesser, shit happens, ein Paar Laufschuhe den Gulli hinunter. *ARGGGGGGGHHHH*
Danach trotten wir gar nicht soooo sehr müde zurück um am ersten Stand ein wunderbar kühles Bier zu geniessen. Dann ging’s langsam die Quais entlang, geguckt ob’s noch was im Verpflegungszelt gab (nö) und ob die Semmel noch ’ne Massage abstauben konnte (jö), Rolf+ich also weiter zum nächsten Bier+Pommes und dann wieder langsam zurück und noch eins und dann am letzten(=ersten Stand) noch eins mit einem riesen Steak/entrecôte+Pommes. Das Bier war einfach am erfrischendsten nach der Lauferei und passte wider Erwarten auch prima in dosierten Massen (1,5l) auf den Wein noch oben drauf. Bordeaux ist schon ein ganz besonderer Saft, das könnt Ihr mir glauben.
Um 21:00 war Rückfahrt (pünktlich, wer zu spät gekommen wär hätte sich ein Taxi gönnen müssen, DA war dann doch mein schon arg strapazierter Geiz zu groß) ins Hotel, dort angekommen sammelten sich noch ein Paar und ratze und datRennsemmelchen vor dem Eingang auf dem Mäuerchen, wie man halt so rum- und abhängt nach so’nem M, und nach+nach löste sich das Weingelage vor Mitternacht (?) auf, denn der nächste Tag „drohte“ ja schon wieder mit Programm!
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"Balade de récupération" Sonntag: |
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Frühstück ab 6:30, Abfahrt zur Abwechslung mal eine halbe Stunde nach hinten verschoben auf 8:30, dafür packen müssen. 8km Wandertag, fast wie die Echternacher Springprozession (oder was ich mir darunter vorstelle) aber ohne Rosenkranz und Verrenkungen, Start erneut am Château Fourcas-Hosten in Listrac, wo später auch nochmals eine Schlemmer-Fete stattfand, die wir aber wegen der geplanten Nachmittagsheimfahrt nicht mehr gebucht hatten.
Das war ein Erlebnis der ganz besonderen Art! Sicher waren diesmal auch einige Begleitpersonen dabei, aber dennoch auch hier wieder der überwiegende Teil Marathonies die vielleicht zunächst leicht eckig (ohne sich was anmerken zu lassen) aber zunehmend mit jedem Schritt (und Glas ) lockerer durch Wäldchen und Weinreben im Zickzack über 5 Châteaus wanderten und schwätzten und eine unheimlich positive zufriedene Stimmung ausstrahlten. Und es gab wieder Klasseweine. Und reichlich. Und Lifemusik. Und am letzten holten wir schnell noch um die Ecke beim Bäcker was Baguette und machten ein etwas längeres Päuschen bis wir fast die letzten waren. Und dann waren wir auch schon zurück im Dorf und verbrachten den Rest auf dem Markt wo es neben dem Verkauf von Produkten der Region (miel [Honig] Wein usw.) auch direkt zu verspeisende Leckereien gegen geringes Geld gab.
Dort gönnte ich mir dann noch mal 2*6Austern+1GlasWeißwein für 7€ zur Feier des Tages, anschließend einen Käseteller für 1€, der legendärbär hatte schon wieder Platz für ein entrecôte+Pommes und dann ging’s ans Weinkaufen. Dazu noch ein T-Shirt, die Weinregion „Listrac Médoc“ feierte gerade ihr 50jähriges. Jean-Marie war ob seiner Mutation zur Matathonne (nach vorangegangenem schon lobenswertem gemeinsamen Wandel der ganzen Familie per Ernährungsumstellung von der CouchT[h]onne zum „Normalmodell“ [wer will schon Hungerhaken sein ]) zu Recht stolz und taute zunehmend auf und verlagerte sich auf die selbstgewählte Rolle als sommelier, die ihm sehr gut zu Gesicht (und Statur) stand. Das könnte der Beginn einer langen Freundschaft werden! Viel Spaß hatten wir auch mit Andrea, Elke und Juli aus Daun, bei deren Wallenborner Brubbellauf am 24.11. wir uns wieder zusammenfinden könnten, mal sehen.
Heimfahrt in den Erholungsmontag Um 16:00 war dann Zapfenstreich. Nach getaner „Arbeit“ kann man erneute 15 Stunden Busfahrt zwar nicht wirklich genießen, aber die Truppe tat alles um sich zunächst die ersten Stunden zu versüßen. Jean-Marie war nicht zu bremsen, er verteilte geschätzt 6 teuer gekaufte Flaschen Bordeaux um seinen ersten Marathon gebührend zu zelebrieren (hatte dann aber wohl doch noch eine weitere Kiste für sich zu Hause zurückbehalten, sehr vernünftig), die Restbestände von den Vortagen wurden aufgebraucht (zur nächsten Soirée auf jeden Fall mit Korken und Rucksack ) und irgendwann kehrte (nach einer vollen GedenkCD für Pavarotti auch im Lautsprecher) Ruhe ein. Die Pinkelpausen waren kurz, da so ziemlich alles unterwegs geschlossen war, in Lux an der Tanke gab’s grad mal ein Käffchen beim Absetzen von Jean-Marie, und so waren wir kurz nach halb acht am Montag morgen schon wieder in Koblenz, verteilten uns auf unsere Autos und kamen müde aber (hoffentlich alle) gesund und munter früher oder später wieder zu Hause an. FrankRennsemmel musste leider schon wieder im Geschäft abgesetzt werden, wir beide aber gönnten uns nach kurzem Lebensmitteleinkauf erst mal ein ausgiebiges Mittagsschläfchen am letzten Urlaubstag!
Und wer das alles jetzt bis hier hin tatsächlich gelesen hat ist (fast) genau so verrückt wie wir, entweder dabei gewesen (Korrekturvorschläge werden immer gerne angenommen, am besten meldet Ihr Euch einfach hier an und schreibt Eure Richtigstellung …) oder reif für die Telnahme am Marathon du Medoc, le plus long marathon du monde
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